Goethe in the Skyways

Goethe Pop Up Minneapolis Goethe in the Skyways is a year-long program of artistic actions, interventions, and manifestations in public, semi-public, and private space in the frame of the “Year of German-American Friendship” initiative in 2018/19 in the US. It occupies a space in the city’s futuristic skyway system from October 2018 through October 2019.

Sandra Teitge, director of the Goethe Pop Up Minneapolis, invites artists to develop and present works specifically conceived for the Goethe in the Skyways space that challenge and question, (inter-)rupt and disturb the site and context-specific conditions of the skyway system, the city of Minneapolis, and the state of Minnesota, always in relation to national and international issues and debates.

  • Charles Fourier über die rues-galeries: “Cette facilité de communiquer partout, à l’abri des injures de l’air, d’aller pendant les frimas au bal, au spectacle en habit léger, en souliers de couleur, sans connaitre ni boue, ni froid, est un charme si nouveau, qu’il suffirait seul à rendre nos villes et châteaux charme si détestables à quiconque aura passé une journée d’hiver dans un Phalanstère. Si cet édifice était affecté à des emplois de civilisation, la seule commodité des communications abritées et tempérées par les poêles ou les ventilateurs, lui donnerait une valeur énorme. Ses loyers … seraient recherchés à prix double de ceux d’un autre édifice.” – E. Poisson: Fourier [Anthologie], Paris 1932.

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.1, Das Passagen-Werk.

  • Why enclave? What types of incentivized urbanism will actually benefit from physically segregated infrastructure–from being separate and even distant from the dense and dynamic central spaces of existing cities? Given that the zone is now generating its own urban programs–aspiring to be a city–what economic and technical benefits can result from constructing what is in effect a double or shadow of the city?

    Keller Easterling, “Zone: The Spatial Softwares of Extrastatecraft,” 2014.

  • Die Mehrzahl der pariser Passagen entsteht in den anderthalb Jahrzehnten nach 1822. Die erste Bedingung ihres Aufkommens ist die Hochkonjunktur des Textilhandels. Die magasins de nouveautés, die ersten Etablissements, die größere Warenlager im Hause unterhalten, beginnen sich zu zeigen. Sie sind die Vorläufer der Warenhäuser. Es war die Zeit, von der Balzac schrieb (…).

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.1, Das Passagen-Werk.

  • Der verschiedenen Berliner Passagen ist zu gedenken: der Kolonnaden in der Nähe des Spittelmarkt (Leipziger Strasse), der Kolonnaden in einer stillen Strasse des Konfektionsviertels, der Passage, der Kolonnaden am Halleschen Tor, der Gattern als Eingang zu Privatstrassen.

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.2, Das Passagen-Werk.

  • … Landschaft einer Passage. Organische und anorganische Welt, niedrige Notdurft und frecher Luxus gehen die widersprechende Verbindung ein, die Ware hängt und schiebt so hemmungslos durcheinander wie Bilder aus den wirresten Träumen. Urlandschaft der Konsumation.

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.2, Das Passagen-Werk.

  • Die Passagen sind ein Zentrum des Handels in Luxuswaren. In ihrer Ausstattung tritt die Kunst in den Dienst des Kaufmanns. Die Zeitgenossen werden nicht müde, sie zu bewundern. Noch lange bleiben sie ein Anziehungspunkt für die Fremden. Ein “Illustrierter Pariser Fuehrer” sagt: ‘Diese Passagen (…) sind (…) Gänge durch ganze Häusermassen, (…) Zu beiden Seiten dieser Gänge, die ihr Licht von oben erhalten, laufen die elegantesten Warenläden hin, so dass eine solche Passage eine Stadt, ja eine Welt im kleinen ist.’

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.1, Das Passagen-Werk.

  • Architektur als wichtigstes Zeugnis der latenten ‘Mythologie.’ Und die wichtigste Architektur des 19. Jahrhunderts ist die Passage. – Versuch, aus einem Traum zu erwachen als bestes Beispiel des dialektischen Umschlagens. Schwierigkeit dieser dialektischen Technik.

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.2, Das Passagen-Werk.

  • Was für ein Tag! Ich trieb durch die Fußgängerzone
    Und war der tausendste Mann, den ein Team blonder Girls
    Für eine Werbeaktion ansprach. Ich war der elfte Kunde
    In der Boutique, der heute ein Hemd (taubenblau) kaufte.
    Das Gespenst im Schaufenster war ich. Die Spiegelung
    Gefiel mir, und ich machte ein Photo meines Schattens.

    Durs Grünbein, Dada.

  • Solche Denkmäler eines nicht mehr seins sind Passagen. Und die Kraft die in ihnen arbeitet, ist die Dialektik. Die Dialektik durchwühlt sie, revolutioniert sie, sie wälzt das oberste zu unterst, macht da sie nichts mehr von dem blieben was als der Name: Passagen, und: Passage du Panorama. Im Innersten dieser Namen arbeitet der Umsturz, darum halten wir eine Welt in den Namen der alten Strassen und nachts einen Strassennamen zu lesen kommt einer Verwunderung gleich.

    Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band V.2, Das Passagen-Werk.

  • The Phalanx has no outside streets or open road-ways exposed to the elements. All the portions of the central edifice can be traversed by means of a wide gallery which runs along the second floor on the whole building. At each extremity of this spacious corridor there are elevated passages, supported by columns, and also attractive underground passages which connect all the parts of the Phalanx and the adjoining buildings.

    Charles Fourier, “Street-Galleries” in Utopian City, 1822

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  • 40 South 7th Street, Suite 208
  • Minneapolis, MN 55402
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